3. März 2026

Dietenbach nimmt Fahrt auf

Rede von Maria Hehn und Petra-Himmelspach-Haas zu TOP 15 der Gemeinderatssitzung vom 03.03.2026

Bebauungsplan mit Ausgleichsflächen auf den Gemarkungen Lehen, Tiengen & Waltershofen “Dietenbach – Schulcampus Ost mit Sportpark”, Plan-Nr. 6-177
a) Beschluss des Planentwurfs für die förmliche Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung (Offenlagebeschluss)
b) Beschluss zur Durchführung funktionserhaltender Artenschutzmaßnahmen
(CEF-Maßnahmen) sowie naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen
c) Zustimmung zur Waldumwandlung
d) Übertragung der Zuständigkeit für die Abwägungsentscheidung über die vorzeitige Erschließung sowie Bebauungsplan “Dietenbach – Am Käserbach mit Tel-Aviv-Yafo-Allee”,
Plan-Nr. 6-178
e) Beschluss über die Änderung des Plangebiets
f) Beschluss der Planungskonzeption für die erneute frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung
– Drucksache G-26/001 –
beschließend

Maria Hehn:

Foto: Britt Schilling

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,

sehr geehrter Herr Baubürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren auf der Empore,

liebe Gemeinderats-Kolleginnen und -Kollegen!

Letzte Woche bei der Eröffnung des Augustiner-Museums habe ich erst geglaubt, dass es fertig ist, bis ich drin stand, im Gebäude.

Denn gefühlt hat mich die Renovierung mein gesamtes politisches Leben hindurch begleitet.

… keine Sorge: ich habe nicht das falsche Rede-Manuskript erwischt …

Was ich damit sagen will ist: Es gibt Vorhaben, die uns als Stadträtinnen so vertraut sind, dass wir darüber deren Bedeutung fast vergessen.

So z.B. auch bei Dietenbach – einem Mega-Vorhaben für Freiburg – das uns seit gut zehn, vielleicht auch seit fünfzehn Jahren begleitet, und an dem wir beharrlich arbeiten.

… die “handelsüblichen” Vorzüge sind uns vertraut: sozial, ökologisch und lebenswert.

Dass das nicht nur Geschwätz ist, möchte ich uns heute in´s  Bewusstsein rufen – heute, wo die Vermarktung der ersten Grundstücke in´s Haus steht. – Die Nagelprobe sozusagen:

Eine lebenswerte Kleinstadt für unterschiedlichste Bedürfnisse und Lebenslagen; gebaute Begegnungsräume und kurze Wege; Freiräume und städtebauliche Dichte; Erholung und Versorgung; und wer wissen will, warum das Mobilitätskonzept mit den Quartiersgaragen überhaupt erst großkronige Bäume in den Innenhöfen ermöglicht: einfach in den Rahmenplan schauen.

Wir drehen ein großes Rad mit dieser Quadratur des Kreises ökologisch-sozial-lebenswert – haben aber allen Anlass zu glauben, dass das ein Angebot für Viele wird und Viele es annehmen.

Soweit zum großen Rahmen, zu den großen Linien, an denen wir nicht erst seit gestern arbeiten, und die in die Zukunft weisen. Zukunftsfähig halt, unsere Politik.

Und zu einem konkreten Beispiel für diese Zukunftsfähigkeit wird sich im zweiten Teil des GRÜNEN Redebeitrages meine Gemeinderatskollegin Petra Himmelspach-Haas äußern.

Vielen Dank.

Petra Himmelspach-Haas:

Foto: Britt Schilling

Maria Hehn hat viel Wichtiges gesagt und ich würde gerne noch den Bereich Bildung ergänzen. 

Beim Bürger*innen-Entscheid zu Dietenbach durfte ich auf Plakaten für gute Bildung in Dietenbach werben.
Damals hätte ich nie gedacht, dass ich fast sieben Jahre später tatsächlich im Gemeinderat sitzen würde.

Und heute darf ich hier sagen:
Gute Bildung in Dietenbach bleibt kein Versprechen auf einem Wahlplakat – sie wird Realität.

Wir freuen uns, dass gute Bildung in Dietenbach wahr wird und wir heute noch einmal wichtige Weichen stellen – für Kinder, die hier aufwachsen werden, für Familien, die hier ankommen, und für eine Stadt, die Bildung von Anfang an mitdenkt.

Manchmal beginnt Zukunft eben mit einem Plakat.
Und heute geht sie weiter mit einem Beschluss.