Hitzeschutz für Kinder: Grüne im Gemeinderat fordern Sofortmaßnahmen an Freiburger Schulen und Kitas
Kurz erklärt:
Kinder in Schulen und Kitas leiden unter der Hitze, da die Höfe oft sehr heiß werden. Wir möchten das ändern. Nicht nur die Höfe sollen umgestaltet, sondern auch die Kühlung von Gebäuden voran gebracht werden. Das ist wichtig, damit Kinder weiterhin problemlos lernen können.
Angesichts immer häufigerer und intensiverer Hitzewellen in Freiburg fordern die Grünen im Gemeinderat kurzfristige Maßnahmen an den Freiburger Schulen und Kitas. Da sich viele Schulgebäude und versiegelte Außenanlagen stark aufheizen, wird konzentriertes Lernen zunehmend erschwert und sowohl Kinder als auch pädagogisches Personal massiv belastet. Mit einem Schreiben an den Oberbürgermeister drängen die Grünen nun auf schnelle Lösungen.
„Es ist nicht akzeptabel, dass Kinder unter Bedingungen lernen müssen, die ihre Gesundheit gefährden.“, betont Stadträtin Petra Himmelspach-Haas, bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Gemeinderat. „Wir müssen jetzt handeln, um unsere vulnerabelsten Gruppen vor der Hitze zu schützen. Schulen und Kitas dürfen keine Hitzefallen sein, sondern müssen auch an heißen Tagen sichere Orte für Kinder bleiben.“
Konkret fordern die Grünen kurzfristige Entlastungen: die Aufhebung des Verbots für mobile Klimaanlagen, die Installation von Wasservernebelungsanlagen auf Schulhöfen und in den Kita-Außenbereichen sowie einen Krisenstab für Hitzewellen. Darüber hinaus fordern sie die Bereitstellung städtischer Gebäude (z.B. das Rathaus im Stühlinger) als kühle Rückzugsorte sowie eine Prüfung für die sichere Umsetzung von Nachtlüftungen.
Langfristig wollen die Grünen im Gemeinderat das Thema Klimaanpassung auch im Haushalt verankern, der gerade von der Verwaltung erarbeitet und noch dieses Jahr eingebracht wird. „Unser bisheriges Arbeitstempo kann mit dem Klimawandel offensichtlich nicht mehr Schritt halten. Deshalb brauchen wir jetzt einen eigenen Fonds für Klimaanpassung, der diejenigen gezielt unterstützt, die es am härtesten trifft. Dazu gehören insbesondere Kinder und Senior*innen.“, so Fraktionsvorsitzende Sophie Schwer.