Klares Signal gegen Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag
Pressemitteilung: Vertrauen statt Misstrauen: Grüne fordern klares Signal gegen Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag
Vertrauen statt Misstrauen: Grüne fordern klares Signal gegen Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag
Kurz erklärt:
Die Bundesregierung plant, dass Beschäftigte schon am ersten Krankheitstag ein Attest vorlegen müssen. Wir lehnen das ab und fordern, dass die Stadt Freiburg weiterhin auf Vertrauen statt auf eine generelle Attestpflicht setzt. Das entlastet Arztpraxen, spart Bürokratie und stärkt das Vertrauen in die Beschäftigten.
Die Grünen im Freiburger Gemeinderat kritisieren die Pläne der Bundesregierung, künftig bereits ab dem ersten Krankheitstag eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu verlangen. Mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Martin Horn fordern sie daher ein klares Bekenntnis ein: Die Stadt Freiburg und ihre städtischen Gesellschaften sollen auch künftig auf eine generelle Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag verzichten.
„Eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag schafft mehr Bürokratie, belastet Hausarztpraxen und stellt Beschäftigte unter Generalverdacht. Moderne Arbeitgeber*innen setzen auf Vertrauen statt Misstrauen“, so die Fraktionsvorsitzenden Simon Sumbert und Sophie Schwer.
Hannes Wagner, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt: „Wenn Freiburg diesen Weg geht, sendet das ein wichtiges Signal – an die Beschäftigten, an andere kommunale Arbeitgeber*innen und auch an die Bundesregierung: Gute Personalpolitik braucht Vertrauen, keine zusätzlichen Hürden.“
Städte wie München und Kiel haben bereits angekündigt, keine generelle Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag einzuführen. Die Grünen fordern den Oberbürgermeister auf, diesem Beispiel zu folgen.